Neustart ins Gartenjahr

 

Liebe Rosenfreunde

Wir hoffen, Sie sind alle gesund ins neue Jahr gestartet.
Für 2021 wurde an der letzten Ausschusssitzung von den GuppenleiterIinnen und dem Vorstand die Biodiversität zum Jahresthema gewählt. Immer mehr ist auch die biologischen Rosenpflege gefragt. Was uns Gartenbesitzer auch zunehmend beschäftigt ist die Klimaerwärmung. Laut Reto Knutti, Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich und einer der weltweit führenden Klimaforscher, ist bis zum Ende dieses Jahrhunderts ohne sofortigen Massnahmen weltweit eine durchschnittliche Temperaturerhöhung von fünf Grad zu erwarten. In der Schweiz dürften es sogar sechs oder sieben Grad sein. In den nächsten Jahren werden demnach unsere Pflanzen vermehrt unter Trockenheit leiden, gewisse Schädlinge wie Spinnmilben aber sicher von dieser profitieren. Wie wir Rosenfreunde damit besser umgehen können, wird daher ebenfalls ein Thema sein. Auch freuen wir uns weiterhin auf Bilder von Ihnen. Wir dürfen also gespannt sein!
Unseren Rosengruppenleiterinnen und -leiter sprechen wir ein herzliches Dankeschön aus, versuchen Sie doch trotz momentaner Situation ein für uns alle einigermassen vertretbares Jahresprogramm anzubieten und auch durchzuführen.

Der Vorstand

 

Winterschnitt an Wildrosen

Mit dem Erscheinen des Februarrosenblattes ist die ärgste Kälteperiode sicherlich vorbei und wir können uns endlich wieder vermehrt den Gartenarbeiten widmen. Vorausgesetzt, es herrschen tagsüber Temperaturen von mindestens +8 Grad, kann mit dem Schnitt an Wildrosen begonnen werden. Wildrosen blühen am «alten Holz», also an mehrjährigen Trieben. Frisch gepflanzte Rosen überlässt man in den ersten Jahren am besten sich selbst. Gegen Winterende wird nur abgestorbenes Holz entfernt. Älteren Pflanzen werden als erstes ebenfalls von totem Holz befreit. Anschliessend wird der Strauch nur ausgelichtet, wobei man stark abgeblühte Triebe an der Basis entfernt. Sie sind erkennbar an der reichen Verzweigung sowie dem grauen und rissigen Holz. Dabei keine Stummel stehen lassen, da diese dürr oder/und zu Nährböden für Krankheiten werden können. Noch nicht zu stark verholzte, ältere Stöcke können jetzt auch auf den «Stock» geschnitten werden. Dazu sägt man alle Triebe etwa 20 cm über dem Boden ab. Im Laufe des Jahres werden sich viele Neutriebe bilden, zu einer Blüte mit anschliessendem Fruchtansatz kommt es jedoch erst im Jahr darauf.

Viel Erfolg Brigitt Buser


            Bild: Shutterstock

Solche stark abgeblühte Triebe werden jetzt ganz entfernt.

Rosenzauber in Luxemburg

Eine blühende Kultur mit einer langen Tradition von internationaler Bedeutung. Die Liebe zu Rosen ist in Luxemburg stark verwurzelt – so wundert es nicht, dass durch Rosenliebhaber die Begeisterung neu entfacht wurde. Entdecken Sie zeitgenössische und historische Rosarien, die im ganzen Land zu finden sind. Lassen Sie sich von zwölf charmanten Privatgärten inspirieren, und bringen Sie die Welt der Luxemburger Rosen in Ihr Zuhause.
Die Landschaftsarchitektin und Buchautorin Heidi Howcroft hat gemeinsam mit der international renommierten luxemburgischen Gartenfotografin Marianne Majerus und der Vereinigung «Patrimoine Roses pour le Luxembourg» diesen wichtigen Beitrag zur Gartenkultur aufbereitet. Lernen Sie alte und neue Rosen kennen, erfahren Sie, wie Rosenliebhaber die Kultur schätzen und pflegen, und tauchen Sie mit über 200 Fotos in eine fantastische florale Welt ein.

Erschienen im Verlag EDITIONS SCHORTGEN, ISBN: 978-99959-36.96-9, ab CHF. 43.60

Mehr Informationen: www.patrimoine-roses.lu

Rosenzauber in Luxemburg

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