In Verbindung bleiben

Während der letzten, für alle Menschen auf der Welt aussergewöhnlichen Monate, fand ich endlich Zeit dazu, meine Garten- und Rosenbücher neu zu sortieren. Dabei fiel mir ein kleiner Rosenbildband mit Gedichten und Zitaten in die Hände. Natürlich schaute ich mir hauptsächlich die Bilder an, bin ich doch nicht unbedingt der Typ Mensch, der sich die Zeit für poetische Texte nimmt. Doch dann stiess ich auf folgendes kurzes, dreizeiliges Zitat:

Menschen zu finden,
die mit uns fühlen und empfinden,
ist wohl das schönste Glück auf Erden.
       Carl Spitteler


Wie es sich ohne dies anfühlt, mussten wir in den letzten Monaten mehr oder weniger erfahren. Auch hinsichtlich der Rose und ihre Begleiter. Wobei wir, die dieser Blume als Mitglieder der GSRF besonders angetan sind, ebenfalls dazugehören. Bis es sich bald wieder so wie vorher anfühlt, wird es wohl noch etwas dauern. Gut zu wissen, dass alles, was wir gemeinsam lieben, was andere mit uns fühlen und empfinden, unterstützend wirkt, wenn es darum geht, noch so schwerere Phasen des Lebens zu meistern.
Schön, dass es Euch gibt!
Herzlichst Brigitt Buser


 

Geh aus mein Herz und suche Freu(n)d

Nicht mehr lange und unsere Gärten blühen wieder in voller Pracht. Winterling und Schneeglöckchen sind in gewissen Regionen für dieses Jahr schon wieder Geschichte, Krokusse, Blausterne, Primeln und Narzissen auch bald und blühende Traubenhyazinthen und Tulpen blühen spätestens im April. Bis zur Rosenblüte müssen wir uns aber noch etwas gedulden.
Dass sich Rosen auch gut für einen Naturgarten eignen, können Sie in der Gartenreportage über den Garten von Behcet Ciragan in der Ausgabe 9 der «Schweizer Familie» vom 27. Februar 2020 nachlesen.
Aber nicht nur unser Präsident, auch viele Mitglieder pflegen wahre Vorzeigegärten. Mir jedenfalls zeigen dies die Einsendungen bezüglich «Mein Paradies». Grund genug, um sie am schweizweiten «Tag der offenen Gartentür» vom 13. und 14. Juni auch Ihre Gartentür für andere Rosen- und Staudenfreunde und weiteren Organisationen, ja sogar der Allgemeinheit zu zeigen. Sie werden es mir jetzt nicht glauben, aber sie warten alle darauf. Dies eventuell auch zusammen mit anderen Rosenfreunden der Umgebung. Ebenfalls ein Grund, um mal bei der Zeitung der Region für eine Reportage mit
 Hinweis auf den Anlass anzufragen, was für Vereinsmitglieder oft unentgeltlich ist. Eine rege Besucheranzahl mit allerlei guten Gespräch ist so garantiert, und wenn Sie auch noch Flyer unserer Gesellschaft auflegen. Neumitglieder sind immer herzlich willkommen!

Herzlichst Brigitt Buser

Garten Behcet und Margareta Ciragan
Foto: Margareta Ciragan

Auch mit Rosen biologisch gärtnern?

Liebe RosenfreundeIinnen
Im Zuge von mehr Achtsamkeit für unsere Natur müssen auch wir RosengärtnerIinnen uns vermehrt fragen, ob es Alternativen zu den bis anhin konventionellen Produkten für die Rosenpflege gibt. Nicht nur wir vom Vorstand, auch unsere Mitglieder haben sich dazu Gedanken gemacht. Dazu folgend der Leserbrief von Heidrun West. Toll wäre es natürlich auch, wenn Sie liebe Mitglieder uns Ihre Tricks und Tipps dazu verraten würden. So fällt es uns allen sicher leichter, auch in den Rosengärten Alternativen zu finden, die «verheben».

Rosenpflege – eine Bitte an die Experten
Bis jetzt war das Spritzen mit chemischen Mitteln ein regelmässiges Ritual, das nicht in Frage gestellt wurde. Die Zeiten haben sich geändert, die Insekten und die Vögel sind bedroht, unser Grundwasser auch. Deshalb müssen auch wir Rosenliebhaber uns fragen, ob wir weiter so tun als wäre die Gesundheit der Rosen das oberste Gesetz oder uns eingestehen, dass die Chemie, die wir dafür verwenden unserer Natur – die wir so lieben – schaden.
Ich möchte nun die Experten bitten, sich dem Thema zu widmen und uns Rosengärtner über die Verträglichkeit der verschiedenen, chemischen Mittel aufzuklären. Welche Mittel sind noch vertretbar und warum? Oder sind alle gleich schädlich? Ausserdem wäre es gut zu wissen, ob und welche alternativen Mittel zur Verfügung stehen, die im Einklang mit der Natur stehen und unsere Rosen trotzdem vor Insekten und Krankheiten schützen.
Ich danke für die Hilfe

Heidrun West

Rosenpflege biologisch
Foto: Brigitt Buser

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