Aktuell: Einstellung der Vereinsaktivitäten

Liebe Rosenfreundinnen und Rosenfreunde

Am 16. März 2020 hat der Bund die Verordnung 2 bezüglich Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) in Kraft gesetzt. Gemäss Art. 6 lit. 1 und Art. 12 dieser Veordnung ist es bis zum 19. April 2020 verboten öffentliche oder private Veranstaltungen, einschliesslich Vereinsaktivitäten durchzuführen.
Unser Verein, inklusive Regionalvereine und Arbeitsgruppen, haben dieses Verbot strikte einzuhalten. Darin enthalten sind insbesondere Rosens- und Frühjahrsschnittkurse, Monatstreffen sowie Rosenreisen. Die entsprechenden Einträge in der Agenda haben wir gelöscht.
Es ist zu erwarten, dass die Massnahmen nach dem 19. April verlängert werden. Daher bitten wir Sie, auch für den Folgemonat vorausschauende Vorkehrungen zu treffen.
Als Rosen- und Gartenliebhaber sind wir in einer privilegierten Situation. Wir hatten kaum einen Winter und der Frühling kommt bereits mit aller Kraft. Wir können uns in unseren Gärten beschäftigen, an ihnen erfreuen und die Natur geniessen. Ein Ausgehverbot und private Kontakte sind (noch) nicht ausgesprochen. Ich bitte Sie jedoch eindringlich, die Risikosituation unserer älteren Mitglieder zu berücksichtigen.
Unser monatliches „Rosenblatt“ wird ab sofort zum wichtigen Kommunikationsinstrument zwischen der Gruppenleitung, dem Vorstand und unserer Mitglieder. Benutzt es daher ausgiebig für Mitteilungen und Erfahrungsberichte!
Es ist uns auch ein Anliegen, auf die Notsituation unserer Rosenkultivateure hinzuweisen. Alle Gartencenter sind  bis auf weiteres geschlossen, und dies in der Hauptsaison! Wenn die finanziellen Einbussen die Folge haben, dass z.B. kleinere lokale Gärtnereien den Betrieb aufgeben müssen, werden sie auch nach der Corona-Krise nicht mehr da sein. Unterstützt sie partnerschaftlich in dem Ihr online oder telefonisch bestellt.
Über die Durchführung der im Sommer und Herbst vorgesehenen Anlässe werden wir Sie laufend informieren.
Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern trotz allem viel Freude am Frühling. Bliibt gsund!

Behcet Ciragan

Geh aus mein Herz und suche Freu(n)d

Nicht mehr lange und unsere Gärten blühen wieder in voller Pracht. Winterling und Schneeglöckchen sind in gewissen Regionen für dieses Jahr schon wieder Geschichte, Krokusse, Blausterne, Primeln und Narzissen auch bald und blühende Traubenhyazinthen und Tulpen blühen spätestens im April. Bis zur Rosenblüte müssen wir uns aber noch etwas gedulden.
Dass sich Rosen auch gut für einen Naturgarten eignen, können Sie in der Gartenreportage über den Garten von Behcet Ciragan in der Ausgabe 9 der «Schweizer Familie» vom 27. Februar 2020 nachlesen.
Aber nicht nur unser Präsident, auch viele Mitglieder pflegen wahre Vorzeigegärten. Mir jedenfalls zeigen dies die Einsendungen bezüglich «Mein Paradies». Grund genug, um sie am schweizweiten «Tag der offenen Gartentür» vom 13. und 14. Juni auch Ihre Gartentür für andere Rosen- und Staudenfreunde und weiteren Organisationen, ja sogar der Allgemeinheit zu zeigen. Sie werden es mir jetzt nicht glauben, aber sie warten alle darauf. Dies eventuell auch zusammen mit anderen Rosenfreunden der Umgebung. Ebenfalls ein Grund, um mal bei der Zeitung der Region für eine Reportage mit
 Hinweis auf den Anlass anzufragen, was für Vereinsmitglieder oft unentgeltlich ist. Eine rege Besucheranzahl mit allerlei guten Gespräch ist so garantiert, und wenn Sie auch noch Flyer unserer Gesellschaft auflegen. Neumitglieder sind immer herzlich willkommen!

Herzlichst Brigitt Buser

Garten Behcet und Margareta Ciragan
Foto: Margareta Ciragan

Auch mit Rosen biologisch gärtnern?

Liebe RosenfreundeIinnen
Im Zuge von mehr Achtsamkeit für unsere Natur müssen auch wir RosengärtnerIinnen uns vermehrt fragen, ob es Alternativen zu den bis anhin konventionellen Produkten für die Rosenpflege gibt. Nicht nur wir vom Vorstand, auch unsere Mitglieder haben sich dazu Gedanken gemacht. Dazu folgend der Leserbrief von Heidrun West. Toll wäre es natürlich auch, wenn Sie liebe Mitglieder uns Ihre Tricks und Tipps dazu verraten würden. So fällt es uns allen sicher leichter, auch in den Rosengärten Alternativen zu finden, die «verheben».

Rosenpflege – eine Bitte an die Experten
Bis jetzt war das Spritzen mit chemischen Mitteln ein regelmässiges Ritual, das nicht in Frage gestellt wurde. Die Zeiten haben sich geändert, die Insekten und die Vögel sind bedroht, unser Grundwasser auch. Deshalb müssen auch wir Rosenliebhaber uns fragen, ob wir weiter so tun als wäre die Gesundheit der Rosen das oberste Gesetz oder uns eingestehen, dass die Chemie, die wir dafür verwenden unserer Natur – die wir so lieben – schaden.
Ich möchte nun die Experten bitten, sich dem Thema zu widmen und uns Rosengärtner über die Verträglichkeit der verschiedenen, chemischen Mittel aufzuklären. Welche Mittel sind noch vertretbar und warum? Oder sind alle gleich schädlich? Ausserdem wäre es gut zu wissen, ob und welche alternativen Mittel zur Verfügung stehen, die im Einklang mit der Natur stehen und unsere Rosen trotzdem vor Insekten und Krankheiten schützen.
Ich danke für die Hilfe

Heidrun West

Rosenpflege biologisch
Foto: Brigitt Buser

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