Jahrestagung, Tage der offenen Gartentür, Herbstfest Hünibach 2020

Die 61. Jahrestagung der GSRF, die unsere Rosengruppe «March-Glarnerland» im September in Siebnen durchgeführt hätte, wird infolge Corona abgesagt. Die Mitglieder werden schriftlich zu den reglementarischen Traktanden angesprochen.
Die «Nationalen Tage der offenen Gärten» finden am 22./23. August statt. Das mit der GSS geplante Herbstfest im September findet nicht statt.

Der Vorstand

Ein neues Standardwerk über historische Rosen

ist jetzt im Handel erhältlich.
Das Europa-Rosarium Sangerhausen besitzt mit 8700 verschiedenen Rosen die grösste Rosensammlung der Welt. Ein besonderer Schatz sind die historischen Rosen. Hella Brumme und Eilike Vemmer beschreiben in diesem Buch etwa 350 unterschiedliche historische Rosensorten. Die beiden Autorinnen gehören zu den kompetentesten Kennern von historischen Rosen. Hella Brumme arbeitete 34 Jahre im Europa-Rosarium Sangerhausen, von 1999 bis 2006 als leitende Direktorin. Eilike Vemmer beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit historischen Rosen. In jahrelanger Arbeit haben die Autorinnen historische Beschreibungen mit den im Rosarium aufgepflanzten Sorten überprüft und diese überarbeitet. In einzigartigen Tafeln werden die Klassenmerkmale gegenübergestellt. Auch häufige Verwechslungen bei den historischen Rosen wurden aufgeklärt.

Das Buch ist beim Kosmos-Verlag unter der ISBN 978-3-440-16857-8 zum Preis von € 25.00, CHF 33.90 erschienen.

Historische Rosen

Auch mit Rosen biologisch gärtnern?

Liebe RosenfreundeIinnen
Im Zuge von mehr Achtsamkeit für unsere Natur müssen auch wir RosengärtnerIinnen uns vermehrt fragen, ob es Alternativen zu den bis anhin konventionellen Produkten für die Rosenpflege gibt. Nicht nur wir vom Vorstand, auch unsere Mitglieder haben sich dazu Gedanken gemacht. Dazu folgend der Leserbrief von Heidrun West. Toll wäre es natürlich auch, wenn Sie liebe Mitglieder uns Ihre Tricks und Tipps dazu verraten würden. So fällt es uns allen sicher leichter, auch in den Rosengärten Alternativen zu finden, die «verheben».

Rosenpflege – eine Bitte an die Experten
Bis jetzt war das Spritzen mit chemischen Mitteln ein regelmässiges Ritual, das nicht in Frage gestellt wurde. Die Zeiten haben sich geändert, die Insekten und die Vögel sind bedroht, unser Grundwasser auch. Deshalb müssen auch wir Rosenliebhaber uns fragen, ob wir weiter so tun als wäre die Gesundheit der Rosen das oberste Gesetz oder uns eingestehen, dass die Chemie, die wir dafür verwenden unserer Natur – die wir so lieben – schaden.
Ich möchte nun die Experten bitten, sich dem Thema zu widmen und uns Rosengärtner über die Verträglichkeit der verschiedenen, chemischen Mittel aufzuklären. Welche Mittel sind noch vertretbar und warum? Oder sind alle gleich schädlich? Ausserdem wäre es gut zu wissen, ob und welche alternativen Mittel zur Verfügung stehen, die im Einklang mit der Natur stehen und unsere Rosen trotzdem vor Insekten und Krankheiten schützen.
Ich danke für die Hilfe

Heidrun West

Rosenpflege biologisch
Foto: Brigitt Buser

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