Rückblick Seeland Rosenreise 29. Mai 2019

Bei schönem Wetter durften wir mit Martin Rossel, Inhaber von «Blumen Rossel» in seine Rosenwelt eintauchen. Er vermittelte uns ausführlich, wie unterschiedlich sich sein Arbeiten mit Rosen von dem unseren gestaltet. Es hat mich sehr beeindruckt, dass seine Rosen in einem Substrat gezogen werden und fast «infusionsmässig» jede Pflanze mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden. Er produziert Rosen für den Verkauf und muss mit dem grossen Preisdruck vom Ausland konkurrieren, da setzen wir andere Prioritäten. Vielen Dank an Herrn Rossel für die interessante Führung.

Nach dem Mittagessen besuchten wir das Gartenparadies von Christine Köhli und Elisabeth Schmalz. Christine gärtnert leidenschaftlich mit Feingefühl für Tiere und Pflanzen. Ihr Garten umfasst eine Sammlung von englischen Rosen mit klingenden Namen wie Falstaff, Benjamin Britten usw. Zwischen den opulenten Rosenbüschen lässt sie die Blumenwiese wachsen, in die sie akkurate Wege schneidet. Es gibt auch Heilpflanzen, Brennnesseln für Schmetterlinge, ein grosses Wildbienenhotel, etc. Die rüstige, 92-jährige Frau Schmalz pflegt mit Hilfe eines Gärtners immer noch ihren Garten selbst. Sie weiss auch alle Namen und die passenden Geschichten von ihren Rosen und Stauden. Sie pflegt eher den formellen Stil mit Buchs eingefassten Beeten. Aber auch Kletterrosen, die in den Apfelbaum wachsen oder das Haus erklimmen. Zum Teil stammen diese noch von ihrer Mutter oder von Bekannten.

Zuletzt durften wir im Garten von Regina Spychiger uns mit einem ausgezeichneten Zvieri und eigenen Dessertkreationen verwöhnen lassen. In ihrem Naturgarten, an der Stadtmauer gelegen, mit liebevoll gestalteten Details, Rosen, Stauden, Büschen und Bäumen liessen wir uns gerne nieder und fachsimpelten über dies und das.

Ein eindrücklicher, schöner Tag nahm sein Ende. Wir danken den drei Gartenfrauen für die Führung und ihre Gastfreundschaft.

Herzliche Grüsse Nell Schori