Reiseberichte

Ulm 2017

Ulm und Umgebung

Reisebericht von Bea Flückiger

Comersee 2017

Reise an den Comersee mit den Rosenfreunden der Regio Basel

Reisebericht von Heinz Döbeli

2-Tagesreise ins Elsass und die Vogesen, 9./10.09.16

Strahlend wie das Wetter und pünktlich wie immer erwarten die Teilnehmer/Innen der Rosenfreunde in Liestal und Basel den bewährten Hardeggerbus. Wenn man durch all die verwinkelten Gässchen, der Dörfer und Gässchen, über die Pässe und Schluchten des Elsass und der Vogesen souverän gefahren werden will, so ist unser Chauffeur Daniel Hardegger genau der Mann, den es braucht!

Im Maison du Fromage im Vallée de Munster in Gunsbach, (dem Ort, wo Albert Schweitzer aufgewachsen ist und sich das Museum von Albert Schweitzer befindet,) werden die Lebensgeister bei Kaffee und Croissants geweckt und die ersten Einkäufe im Käseladen getätigt. Ueber die kurvige Passstrasse des Col de la Schlucht erreichen wir Gerardmer, einen beliebten Ski-und Ausflugsort an einem hübschen Bergsee. An der Esplanade du Lac auf der Terrasse des Hotel du Beau Rivage geniessen wir in gut gelaunter Gesellschaft das ausgezeichnete Mittagessen, die Sonne und die gepflegte Umgebung.

Der preisgekrönte Jardin de Berchigranges, unser nächstes Ziel, überrascht und bezaubert in verschiedenster Hinsicht-mit dem absolut perfekten Rasen, der Vielfalt der Pflanzen, der Gestaltung des Geländes und vor allem der Bodenbearbeitung mit dem Spezialhaken! Kein Wunder, dem Pflanzenangebot im Shop kann frau schlecht widerstehen!

Die Weiterfahrt durch die abgelegene kurvenreiche Vogesenlandschaft über Ste-Marie-aux-Mines, wo früher Silber und Blei abgebaut wurde und das Val d`Argent eröffnet sich uns die liebliche offene Gegend bei Itterswiler mit Weitblick über die Elsässer Weinberge. Wir beziehen unser Nachtlogis in einem traditionellen Elsässer Fachwerkbau, dem Hotel Arnold, und es wird uns mit einem heissen „Bäckeoffe“ so richtig eingeheizt!

Am nächsten Morgen erwarten uns Herr und Frau Geng in ihrem bezaubernden Hausgarten „Le Jardin de Madeleine“ in Barr. Frau Geng erzählt uns ihrem sympathischen Elsässerdialekt wie sie „Stiggele fir Stiggele“ den Haus-und Obstgarten aus dem Dornröschenschlaf in dieses Paradies verwandelt hat. Mit Cremant d`Alsace und selbstgebackenem Kougelhopf endet der Führungsrundgang bei angeregtem Fragen und Diskutieren.

Nach kurzer Fahrt nach Obernai schwärmen wir gestärkt im historischen Städtchen in alle Richtungen aus. Dem Drang nach Erinnerungseinkäufen kann ungeniert gefrönt werden……und ein guter Flammkuchen mit einem Gläslein Elsässerwein rundet den Besuch ab.

Es stehen noch zwei Gärten auf dem Programm: „La Roseraie“ in Rosheim und „Le Jardin de Marguerite“ in Plobsheim. Rosheim: der Name verpflichtet! Hier hat der Obstbauverein in ehrenamtlicher Arbeit einen prächtigen Schaugarten mit Rosen in 350 Sorten angelegt. Wir werden von den drei Herren Schroetter, Grell und Riss begrüsst und kurz und sehr engagiert eingeführt in die Geschichte des Gartens. Die Sonne brennt unbarmherzig, und obschon noch viele Rosen blühen, verziehen sich die meisten bald auf die schattigen Bänke vor dem Werkgebäude zum Fachsimpeln.

Der letzte von den zahlreichen Höhepunkten dieser Reise erwartet uns in Plobsheim, der ebenfalls preisgekrönte „Jardin de Marguerite“. Ein Garten im englischen Stil unter schattigen Bäumen mit viel Wasser, verschlungenen Wegen zu lauschigen Orten und einem letzten Apéritif mit Kougelhopf sur l`Herbe. Mit herzlichen Dankesworten wie an all die Gastgeber auf dieser Reise wird auch hier von Erika ein Sack Läckerli überreicht. Auch mit herzlichen Dankesworten zum Schluss an die Organisatorinnen Erika und Elisabeth und herzlichen Dankesworten an Daniel Hardegger gehen diese ausgefüllten zwei Tage zu Ende. Gärten, Leitung, Organisation, Bus und Chauffeur, Teilnehmer/Innen und Wetter hätten nicht stimmiger sein können - es war perfekt!

Käthi Suter

Die Bilder dazu finden Sie hier